Unser Verein unterstützt Jungjäger, indem wir Struktur, Praxisgelegenheiten und gute Begleitung bieten:
Mentorenprogramm: Jeder Jungjäger bekommt 1 erfahrenen Paten (Revierregeln, Ablauf, Nachbesprechung nach jedem Ansitz).
Praxis im Revier: feste Übungstage (Pirschzeichen lesen, Sitz einrichten, Ansprechen, Schussfeld/Backstop, Nachsuchen-Organisation, Aufbrechen/Wildversorgung).
Prüfungsvorbereitung: Lerngruppen, „Frageabend“, Probeprüfungen, Revierkunde-Spaziergänge mit Bestimmungs- und Spurentraining.
Schießtraining & Sicherheit: gemeinsame Schießstandtermine, Anschlagsarten, Schussentfernung einschätzen, Waffenhandhabung/Standdisziplin (mit klaren Sicherheitsstandards).
Waidgerechtigkeit & Ethik: Fallbeispiele diskutieren (Wann nicht schießen? Nachsuchepflicht, Verhalten bei Fehlabschuss, Umgang mit Publikum/Forst/Landwirten).
Ausrüstung/Materialpool: Leihpaket für den Start (Riemen, Messer, Stirnlampe, Handschuhe, Wildbergehilfe) + Checklisten.
Netzwerk & Kommunikation: Ansprechpartnerliste (Hundeführer, Nachsuchenführer, Wildkammer, Schießstand, Jagdschule/LJV/Hegering), kurze „Wer ruft wen an?“-Routine.
Feedbackkultur: nach jeder Aktion 10 Minuten Debrief („Was lief gut? Was lernen wir?“) – ohne Bloßstellen.

Begleitete Jagdpraxis
Wir nehmen Jungjäger als Beobachter mit zur Jagd, geben später kleine Aufgaben (Wind prüfen, Fernglas, Revierkarte, Strecke versorgen) – erst dann steigern wir die Eigenverantwortung.

Pirschzeichen lesen
Jungjäger lernen, am Boden und in der Umgebung Spuren wie Trittsiegel, Fährtenverlauf, Losung, Fraß-, Suhl- oder Wundzeichen sicher zu erkennen und daraus Wildart, Richtung, Alter und Aktivität abzuleiten.

