Jungjäger

Vier Jungjäger werden von einem erfahrenen Jäger ausgebildet

Unser Verein unterstützt Jungjäger, indem wir Struktur, Praxisgelegenheiten und gute Begleitung bieten:

Mentorenprogramm: Jeder Jungjäger bekommt 1 erfahrenen Paten (Revierregeln, Ablauf, Nachbesprechung nach jedem Ansitz).

Praxis im Revier: feste Übungstage (Pirschzeichen lesen, Sitz einrichten, Ansprechen, Schussfeld/Backstop, Nachsuchen-Organisation, Aufbrechen/Wildversorgung).

Prüfungsvorbereitung: Lerngruppen, „Frageabend“, Probeprüfungen, Revierkunde-Spaziergänge mit Bestimmungs- und Spurentraining.

Schießtraining & Sicherheit: gemeinsame Schießstandtermine, Anschlagsarten, Schussentfernung einschätzen, Waffenhandhabung/Standdisziplin (mit klaren Sicherheitsstandards).

Waidgerechtigkeit & Ethik: Fallbeispiele diskutieren (Wann nicht schießen? Nachsuchepflicht, Verhalten bei Fehlabschuss, Umgang mit Publikum/Forst/Landwirten).

Ausrüstung/Materialpool: Leihpaket für den Start (Riemen, Messer, Stirnlampe, Handschuhe, Wildbergehilfe) + Checklisten.

Netzwerk & Kommunikation: Ansprechpartnerliste (Hundeführer, Nachsuchenführer, Wildkammer, Schießstand, Jagdschule/LJV/Hegering), kurze „Wer ruft wen an?“-Routine.

Feedbackkultur: nach jeder Aktion 10 Minuten Debrief („Was lief gut? Was lernen wir?“) – ohne Bloßstellen.

Ein erfahrener Jäger erläutert einem Jungjäger das Ansprechen des Wildes mittels Fernglas.

Begleitete Jagdpraxis

Wir nehmen Jungjäger als Beobachter mit zur Jagd, geben später kleine Aufgaben (Wind prüfen, Fernglas, Revierkarte, Strecke versorgen) – erst dann steigern wir die Eigenverantwortung.

Ein Jungjäger lernt Pirschzeichen zu lesen.

Pirschzeichen lesen

Jungjäger lernen, am Boden und in der Umgebung Spuren wie Trittsiegel, Fährtenverlauf, Losung, Fraß-, Suhl- oder Wundzeichen sicher zu erkennen und daraus Wildart, Richtung, Alter und Aktivität abzuleiten.