Jagdhunde sind zur Jagd so entscheidend, weil sie Wild finden, stellen/arbeiten, sicher nachsuchen und zuverlässig apportieren – und damit Jagderfolg, Waidgerechtigkeit, Sicherheit und Tierschutz erst möglich machen.
Deshalb trägt unser Jagdverein konkret zur Jagdhundeausbildung bei – ohne selbst „Hundeschule“ zu sein.
Folgende Maßnahmen werden von uns unterstützt:
Wir stellen Revier & Infrastruktur bereit
Sicherer Schuss-/Lärmrahmen (um Schussfestigkeit zu trainieren: klare Regeln, sichere Stände, Absprachen).
Übungsflächen im Feld/Wald (Suche, Vorstehen, Gehorsam unter Ablenkung).
Wasserstelle mit Erlaubnis (Ein- und Ausstiege, Schilf/Deckung, Apport aus dem Wasser).
Schweiß-/Fährtengelände: festgelegte Routen, wiederholbare Bedingungen (z. B. künstliche Schweißfährten).
Unser Vereinsstandard ist Tierschutz- und Rechtskonformität
Das schützt Hund, Hundeführer und den Verein:
Keine schmerzverursachenden/tierschutzwidrigen Hilfsmittel. Der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Hundeausbildung ist in Deutschland tierschutzrechtlich untersagt; das wurde auch höchstrichterlich bestätigt.
Erarbeitung eines Vereinsleitfadens „faire Ausbildung“ (Methoden, Sicherheitsregeln, Umgang mit Konflikten).
Wir halten alle allgemeinen Tierschutzanforderungen ein (u. a. TierSchHuV als Rahmen).

Deutscher Drahthaar lernt apportieren
Ein Hund lernt apportieren durch schrittweisen Aufbau mit positiver Bestärkung: erst ruhiges Aufnehmen und Halten, dann kurzes Bringen über kleine Distanzen und schließlich das sichere Abgeben auf Kommando.

Kleiner Münsterländer lernt Schussfestigkeit
Schussfestigkeit bedeutet, dass ein Hund Schussgeräusche auch in jagdlicher Situation gelassen und führig erträgt, ohne Angstreaktionen zu zeigen oder unkontrolliert zu werden.

