Unser Jagdverein pflegt waidmännisches Brauchtum, indem wir Traditionen und Regeln weitergeben, die Respekt vor Wild, Natur und Mitjägern ausdrücken – und sie in der Praxis „lebendig“ halten:
Jagdliche Signale (Hornblasen): Begrüßung, Streckensignale, Ehrung des Wildes bei der Strecke.
Streckelegen & Totverblasen: Wild wird nach der Jagd geordnet aufgelegt; mit Signalen und Worten wird dem Wild die letzte Ehre erwiesen.
Bruchzeichen (z. B. Inbesitznahme-, Schützen-, Stand-, Warnbruch): Verständigung im Revier und Zeichen der Anerkennung.
Waidmannssprache: Fachbegriffe und klare Kommunikation (auch als Teil von Ausbildung/Prüfung).
Jagdliche Kleidung & Auftreten: ordentliche, zweckmäßige Kleidung; respektvoller Umgang bei Jagden und in der Öffentlichkeit.
Ausbildung & Weitergabe: Jungjägerbetreuung, Schießtraining, Wildbrethygiene, Hundewesen – Tradition wird über Praxis und Mentoring vermittelt.
Wildbretkultur: saubere Versorgung, vollständige Verwertung, gemeinsame Wildessen und Aufklärung.

Waidgerechtes Jagen
Wir wollen sichere Schüsse, Nachsuchepflicht, eine verantwortungsvolle Auswahl des Wildes (z. B. Alters-/Geschlechteransprache), vermeiden unnötigen Leidens.

Gemeinschaft & Ehrungen
Wir führen jährlich einen Jägerball durch, ehren den heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jäger mit eine jährlichen Hubertusfeier, Gedenken verstorbener Jäger, zeichnen verdienstvolle Vereinskameraden aus und führen Begrüßungs- und Dankesrituale aus.

